Jeff Foster über den Körper

“Du bist nicht gefangen “in” einem Körper. Der Körper – erscheinend als gegenwärtige Empfindung – taucht in der unermesslichen Weite auf, die du bist, Gegenwärtigkeit selbst, und verschwindet wieder, nicht andersherum. Diese Erkenntnis verändert alles, denn nun bist du der liebende Vater, die liebende Mutter des Körpers, seine bedingungslose Umarmung und nicht sein Sklave oder Opfer. Denke an Jesus am Kreuz. Seine Knochen waren zertrümmert, seine Haut zerfetzt, sein Körper zerstört, doch wer er wirklich war – Gegenwärtigkeit selbst – blieb unberührt von dieser Ignoranz der Welt. Er wusste, wer er war, auch inmitten des Schmerzes.

Hör auf damit, die Welt ändern zu wollen. Das ist eine Schlacht, die niemals endet. Beginne damit, die Welt so zu lieben, wie sie ist. Und das beginnt, alles zu verändern.

Da ist ein Licht, das niemals zu leuchten aufhört, und das bist DU.”

Jeff Foster auf seiner Facebook-Seite am 28.12.2013

2 Gedanken zu „Jeff Foster über den Körper“

  1. “Hör auf damit, die Welt ändern zu wollen. Das ist eine Schlacht, die niemals endet. Beginne damit, die Welt so zu lieben, wie sie ist. Und das beginnt, alles zu verändern.”

    Indem du das geschrieben hast, wolltest du schon die Welt ändern. Indem ich das schreibe, will ich schon die Welt ändern. Indem ich mir gerade einen Kaffee gemacht habe, wollte ich schon die Welt ändern. Wir alle sind schon von Geburt an Weltveränderer. Und ja, diese Schlacht endet nie. Ja und?

    Aufforderungen, die Welt zu lieben, sind ein Versuch die Welt zu ändern. Wäre es anders, hätte der gute Jeff Foster einfach die Klappe gehalten. Und um noch einen Versuch zu starten, die Welt verändern zu wollen, sage ich: Es wäre ja schon prima, wenn damit begonnen werden würde, sich selbst zu lieben. Wie soll jemand, der sich selbst nicht lieben kann, anfangen die Welt zu lieben?

    Da halte ich es lieber mit Buddha:”Liebe dich selbst und beobachte – heute, morgen, immer!”

    Übernommen von:
    Nitya (http://satyamnitya.wordpress.com/2014/01/15/vasishta-bleibe-stets-wie-holz-oder-stein-frei-von-gedanken/)

  2. Hi, wer hat denn diesen Text hier eingestellt? Nitya? Oder war das jemand anderes?

    Ich weiß nicht, ob Jeff mit diesen Worten die Welt ändern will. Vielleicht ja. Vielleicht tut er auch einfach nur seinen Job (als jemand, der danach gefragt wird) und weist darauf hin, dass die Dinge nun mal so sind wie sie sind und wir als reine Präsenz außerhalb der Dinge stehen. Bzw. Innerhalb, bzw. sowohl als auch. Unabhänig von den Dingen, wie auch immer sie sich darstellen mögen…

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