Jeff Foster – Unser wahres Zuhause

Da bin ich mal wieder 🙂

Jeff Foster auf seiner FB-Seite

So, wie erschöpfte Kinder auf der Rückbank eines Autos während einer langen Fahrt zu einem neuen Zuhause, fragen unsere Gedanken uns immer wieder „Sind wir schon da? Sind wir bald zu Hause? Wann können wir endlich eine Pause machen?“ Und das Leben, in seiner unendlichen Geduld, hört nicht auf, uns daran zu erinnern, dass wir schon zu Hause sind, dass wir unsere Heimat erst gar nicht verlassen haben, dass sich unser wahres Zuhause, die immer gegenwärtige innere Stille – selbst wenn wir umziehen – nie bewegt. Inmitten von Bewegung, völlige Ruhe. Also, schschsch… lasst eure kleinen Köpfe ruhen, Schlafmützchen…

jeff foster

In diesem Sinne, gute Nacht!

Scott Kiloby – Ein Leben ohne Probleme

Guten Morgen!

Scott Kiloby auf seiner Homepage

„Ein Leben ohne Probleme

Wie ist es, ein Leben ohne Probleme zu leben?

Ich schaue, doch ich kann kein Problem finden.

Als letztes Jahr der Krebs kam, konnte ich kein Problem finden. Ich sah Worte, Bilder, fühlte Energie, aber das Problem „Krebs“ konnte ich nicht finden.

Als die Finanzen dahinschwanden, konnte ich kein Problem finden.

Als mein bester Freund starb, kam Trauer auf und ein tiefes Gefühl von Liebe für ihn und seine Familie. Immernoch, kein Problem.

Ich kann kein Problem finden. Es ist wie ein Dr. Seuss-Vers. Ich kann es nirgends finden, nicht in meinem Haus, nicht in meinem Auto, in meinem Körper, in meinem Haar. Nicht in diesen Rechnungen, im Fernsehen, im Krebs, oder im gleißenden Licht des Todes. Es kann nicht gefunden werden. Ich hab überall nachgesehen.

Freunde streiten sich in meiner Anwesenheit, kein Problem.

Leute hören mir nicht zu oder sind meiner Meinung, kein Problem.

Manchmal fühlt es sich so an, als sei da ein Problem, bis ich nachschaue. Es ist nicht aufzufinden. Und welche Gedanken und Gefühle auch immer aufgekommen sind, um den Eindruck eines Problems zu hinterlassen, sie lösen sich in Luft auf, wenn das Problem nicht gefunden werden kann.

Was bleibt?

Das Leben, absolut unerklärlich, erscheinend als unbeständige Worte, Bilder, Farben, Geräusche, Gefühle und Empfindungen, und nichts davon formt sich jemals zu etwas Festem und Bestimmtem, einschließlich eines Problems. Es ist herrlich.

Wie ist es, kein Problem zu haben? Es ist kein Problem. Schau selbst nach. Benutze die Unauffindbarkeits-Untersuchung.“

Scott Kiloby

Gruß
Rußie

Byron Katies Gebet

Guten Morgen,

Byron Katie gestern auf ihrer Facebook-Seite:

Wenn ich ein Gebet hätte, wäre es dieses: Gott, verschone mich von dem Verlangen nach Lieben, Bestätigung oder Anerkennung. Amen. Byron Katie

Schönen Tag!

Rußie

Jeff Foster – Wie man mit jemandem zusammen ist, der sich nach dem Tod sehnt

Guten Morgen,

heute ein krasser Text von Jeff Fosters FB-Seite, übersetzt von mir. *schnüff*

„WIE MAN MIT JEMANDEM ZUSAMMEN IST, DER SICH NACH DEM TOD SEHNT

Wenn du mit jemandem zusammen bist, der sich umbringen möchte, ist deine nackte Präsenz essentiell. Beeile dich nicht, ihnen Antworten aus zweiter Hand zu geben, oder, aufgrund deines Unbehagens und deiner Angst, zu versuchen, sie davon abzuhalten sich selbst zu töten. Sie werden das nur als eine weiteren Zurückweisung dessen empfinden, wo sie sich befinden. Sie werden sich manipuliert fühlen. Sie haben genug davon, manipuliert zu werden. Sie sind müde, zu hören, was sie tun sollen, wie fühlen, wie leben und wie sterben. Sie suchen verzweifelt nach tiefer Verbindung, nach jemandem, der sie von ihrem Innersten her bestätigt. Sei dir deines eigenen Unbehagens sehr bewusst, deiner Frustration, Angst, deinem Empfinden von Machtlosigkeit. Gehe nicht davon aus, dass sie sich genauso fühlen. Sei ganz und gar offen gegenüber ihrer Welt, ihrer Realität.

Denke daran, so lange sie sich noch nicht umgebracht haben, sind sie voll von kreativem Potential. Konzentriere dich nicht darauf, was oder was nicht geschehen mag. Speie keine Zitate aus Psychologiebüchern oder spirituelle Klischees aus. Konzentriere dich auf jetzt. Dein Verstand mag voll sein von alptraumhaften zukünftigen Szenen ihres Lebensfilms. Denke dran, das ist jetzt gerade bloß deine Vorstellung. Hör auf, eine Beziehung zu dieser Filmfigur herzustellen, dem ‚Selbstmordopfer‘, dem Bild in deinem Kopf, und stelle eine Beziehung her zu dem, der immer noch hier ist. Sie leben noch. Sie sind hier in deiner Gegenwart. In deinem Verstandesfilm sind sie schon tot, doch ihre Gegenwart leuchtet hell, jetzt. Stelle eine tiefe Verbindung her zu der Person vor dir, egal, was sie sagen, was sie in Zukunft tun oder nicht tun werden, gleich, wie bestimmt sie scheinen, gleich, wie ohnmächtig sich diese Situation anfühlt. Hör auf, sie mit ihrer Lebensgeschichte zu verwechseln. Ihre Lebensgeschichte ist gescheitert und sie suchen eine Ausweg. Doch ihre Gegenwart kann niemals scheitern. Lass deine Gegenwart ihre Gegenwart sein. Konzentriere dich auf das, was leuchtet. Konzentriere dich auf das, was hier ist. Hier und jetzt ist der Ort, an dem alle Liebe und Intelligenz und kreativen Lösungen erscheinen.

Denke daran, sie wollen nicht wirklich ihr Leben beenden, weil sie das Leben sind, und immer sein werden. Sie wollen das ‚Selbst‘ töten, das vom Verstand erschaffene Bild davon, wer sie sind. Sie wollen die falsche Identität töten, das ‚Objekt‘, dem, der sie nicht sind, ein Ende machen, und erwachen zu dem, der sie wirklich sind. Sie wollen Wiedervereinigung, sich nicht mehr gespalten fühlen. Sie wollen leben, aber wissen einfach nicht mehr, wie.

Sie wollen sich von der Erschöpfung erholen, ein getrenntes Selbst zu sein, mit seinen Pflichten und Erwartungen, und zutiefst in der Wärme ihrer eigenen Präsenz ruhen. Doch gerade jetzt sehen sie keinen anderen Weg, dorthin zu gelangen, außer durch den physischen Tod. Sie haben vergessen, dass ‚dort‘ in Wirklichkeit hier ist. Sie haben vergessen, dass sie schon zu Hause sind. Setze ihre Erfahrung nicht herab, treibe sie nicht noch weiter weg von zu Hause, und verstehe, dass sie einfach nur falsch identifiziert sind. Du kannst ihren Schmerz verstehen – sie sind eine extremere Version von dir. Sie sind zutiefst menschlich.

Bezeichne sie nicht als ‚der, der sterben wird‘. Der Tod, nach dem sie sich sehnen, ist nicht der Tod, den sie sich vorstellen. Es gibt eine andere Art von Tod, von dem wahre spirituelle Lehrer seit Ewigkeiten sprechen: Ego-Tod. Tod des ‚Ich‘. Tod von dem, für den sie sich halten. Erwachen zu dem, der sie wirklich sind.

Sie wollen nicht sterben – sie wünschen sich inständig zu erwachen. Sie wollen lebendig werden, das Leben so schmecken, wie sie es schmeckten, als sie sehr jung waren. Tief drinnen wissen sie um den Geschmack des Lebens, doch sie haben vergessen, wie man ihn schmeckt. Die Erinnerung des Lebens verfolgt sie. Das ist der einzige Grund, aus dem sie sterben wollen – weil sie das Leben so gut kennen.

Erkläre ihren Drang zu sterben nicht für ungültig, denn in seinem Kern ist er grenzenlose Intelligenz. Verstehe zutiefst ihr falsch verstandenes Sehnen. Höre ihnen zu. Sei für sie da. Gib ihnen die Wärme deiner bedingungslosen Gegenwärtigkeit. Deine Berührung. Dein stilles Wissen. Deine Freundlichkeit. Begegne ihnen auf eine Art, wie niemand sonst ihnen begegnen kann, nicht mit der Absicht, sie vom Sterben ‚abzuhalten‘, oder ihre Erfahrungen auf irgendeine Art zu manipulieren, oder sie darüber zu belehren, was das Beste für sie ist, sondern sie an ihren unendlichen Wert als Ausdruck des Einen Lebens zu erinnern, ihr unentdecktes Potential, und ihre wahre Identität jenseits der Last ihrer ‚Geschichte‘.

Ich habe erstaunliche Transformationen gesehen, wenn ich in der Lage war, mit Menschen an diesem Ort tiefgreifender Verbindung zusammen zu sein. Ich verstehe den Drang zu sterben so gut – ich habe ihn währen meiner Jugend und im frühen Erwachsenenalter so viele Male gespürt. So viele Male war ich sicher, dass ich es nicht schaffen würde. Ich verstehe das Verlangen danach ‚mein Leben‘ zu beenden. Und ich weiß auch, dass es einen anderen Weg gibt. Das Verlangen zu sterben ist das missverstandene Verlagen zu leben, zu dem Wunder unserer nackten Präsenz zu erwachen. Unsere Geschichte ist niemals in Stein gemeißelt.

Manche werden sterben, manche werden leben. Alle sind das Eine Leben. Ich, wir, genial maskiert. Lasst uns begegnen, an einem Ort abgrundtiefer Stille.“

Ob er früher stattdessen gesagt hätte „Tod? Gibt es doch gar nicht!“? https://satyamnitya.wordpress.com/2013/03/02/jeff-foster-darum-gibt-es-keinen-tod/

Rupert Spira – Erst Verstehen, dann Freuen

Guten Morgen,

heute was von Rupert Spiras Facebook-Seite:

„Wenn wir verstehen, dass wir das, wonach wir uns zutiefst sehnen, niemals in einem Objekt, einer Substanz, einer Aktivität, einer Beziehung oder einem Zustand finden können, verliert unser Sehnen ganz selbstverständlich und mühelos seine Richtung und Dynamik, fließt zurück in seine Quelle und wird als die Freude offenbart, nach der wir gesucht haben.“

Gute Nacht 🙂

Rußie

Byron Katie über Loslassen

Guten Morgen!

Wie lässt man etwas los, an dem man doch festhält? Antwort: es geht nicht. Danke Katie 🙂

Der heutige FB-Post von Byron Katie (von mir übersetzt):

Ich lasse keine Konzepte los - ich hinterfrage sie. Dann lassen sie mich los" Byron Katie

GRußie 🙂

Byron Katie – Niemand war jemals wütend auf einen anderen Menschen

Guten Morgen,

das schreibt Byron Katie heute auf ihrer FB-Seite:

„Niemand war jemals wütend auf einen anderen Menschen. Wir sind nur wütend auf unsere Geschichte über sie.“

Und unter dem Post kommentiert jemand:

„Erinnert mich an Abraham Lincolns Bemerkung: ‚Ich mag diesen Mann nicht. Ich muss ihn besser kennen lernen.“

In diesem Sinne – süße Träume 🙂

Jeff Foster – Ist es jemals wirklich DIESER Moment?

Guten Morgen,

hier wieder was von Jeff Foster:

"Ist es jemals wirklich DIESER Moment? In dem Moment, wo wir darüber nachdenken, in dem Moment, wo wir darüber sprechen, ist es schon wieder ein anderer Moment, und ein anderer, und ein anderer. Selbst das Wort 'Moment' ist eine Erinnerung... und alle flüchtigen Worte und Erinnerungen verschwinden in... diese sensationelle zeitlose Lebendigkeit hinein, deren Duft durch das Wort 'Jetzt' nur angedeutet werden kann. Ist es jemals wirklich DIESER Moment?"  Jeff FosterJeff Foster auf FB 24.05.2013

Dazu fällt mir ein Witz ein, den Buddha at the Gas Pump vor kurzem auf seiner FB-Seite gepostet hat 🙂

batgap

Gruß

Rußie

Was zur Hölle geht da vor??????????????

Guten Morgen,

heute übersetze ich einen Facebook-Post von Scott Kiloby. Er schreibt hier über die Auswirkungen der „Living Inquiries“, eine Form der Selbstbefragung, die er lehrt. Mehr darüber findet ihr auf seiner Internetseite.

Was zur Hölle geht da vor??????????????

Diese Woche kam dieses Thema einige Male hoch, in verschiedenen Zusammenhängen, Fragen, Emails, etc. Wohin führen diese Selbstbefragungen? Werde ich einfach das Nicht-Selbst sehen, dass es nicht existiert und sonst auch nichts? Werde ich sehen, was ich wirklich bin?

Ich kann keine dieser Fragen für dich beantworten, genauso wenig wie die (von Scott Kiloby geschulten, Anmerkung d. Übers.) Begleiter. Doch ich kann meine Erfahrung teilen. Ich kann nicht ein verdammtes Ding finden. Punkt. Egal, wonach ich Ausschau halte, ich kann es nicht als ein aus sich selbst heraus existierendes Ding, Objekt, Selbst oder…. finden, oder als Verstehen, oder Hundehaufen, oder See. Das bedeutet aber nicht, dass mein Alltagserleben absolut leer von Erscheinungen ist, etwa wie ein großes schwarzes Loch aus Nichts. Überhaupt nicht. Das große schwarze Loch ist ebenfalls unauffindbar, genauso wie alles andere, von dem ich einst dachte, darum ginge es bei der Selbstverwirklichung – Erkenntnis, Bewusstsein, Glückseligkeit, Frieden, Leere, Befreiung, und all die anderen tollen Dinge, über die gesprochen wird. Zur Hölle, selbst die Unauffindbarkeit ist unauffindbar.

Also, wie sieht das tägliche Erleben für mich aus? Wie eine Realität VOLL von Dingen. Gott, da sind Dinge, Menschen, Ereignisse, Posts, Beziehungen, Krankheit, Feiern, überall. Und doch sind sie leichter Natur, illusionär, absolut unauffindbar, wenn ich hinsehe. Das ist durch die Selbstbefragung tief in meine Erfahrungen eingedrungen, so dass sich meine Beziehung zu all diesen Dingen ganz anders anfühlt, leichter, ruhiger, mitfühlender, vergebender, all das. Und das bedeutet nicht, dass es für mich keine Trigger mehr gibt. Falls und wenn sie auftauchen, weiß ich, wie ich hinzusehen habe. Das ist alles. Die Idee, erleuchtet zu sein, scheint mir in etwa genauso real wie die Idee, ein Astronaut zu sein. Und ich kann euch versichern, ich war nie auf dem Mond.

Doch auf gar keinen Fall ist diese Arbeit für mich ein Leugnen oder Verneinen von irgendetwas. Nicht von einer einzigen Sache. Tatsächlich erscheint die Welt auf eine gewisse Art sogar mehr als zuvor. Ich habe gerade vor einem Moment noch Tränen vergossen über die Beziehung zu meinem Partner, Tränen der Freude. Und doch ist er unauffindbar, genauso wie ich. Doch zum Glück beendet das nicht die Erscheinung aller Dinge. Es ist die Wahrnehmung, dass Dinge AUS SICH SELBST HERAUS hier sind, als ob sie getrennt wären von Gedanken, Gefühlen, Emotionen, und Rollen, die in meinem Leben Leiden hervorgebracht hat. Wenn gesehen wird, dass die Dinge nicht auf diese Weise existieren, wird die Leichtigkeit und Freude daran, einfach in dieser Welt zu Leben mit all den illusionären Dingen, mit all ihrer dramatischen Vielfältigkeit, auf sehr tiefgreifende Weise wertgeschätzt. Selbst mit all den spirituellen Sichtweisen und begeisternden Worten zu spielen, macht Spaß. Aber es ist nur ein Spielen…“

Scott Kiloby

(auf seiner Facebook-Seite am 23.05.2013)

Guten Morgen!

Mein erster Post… Auf der Facebook-Seite Jeff Foster auf Deutsch hab ich schon ein paar Sachen angesammelt, die ich teilweise hier einstellen werde. Natürlich kommt auch jede Menge Neues dazu 🙂

Hier schon mal was kleines Schlaues von o.g. Seite:

Nichts kann dich glücklich machen, bis Nichts dich glücklich machen kann (Jeff Foster)